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The New Story
Different Ways
Rockhit Digital
Cat#: RHR-OL003
release date: 26.09.2008
time: [39:49]
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handlemedown.de
Wie eine italienische Band haben THE NEW STORY die längste Zeit ihres Lebens geklungen. Auf ihrem zweiten Album "Different Ways" wurden mit Produzent Steve Lyon (Depeche Mode, The Cure) im Hintergrund tatsächlich neue Wege gesucht und gefunden. Die fünf Jungs aus Mailand machen sich nämlich gänzlich frei von italienischen Texten, weshalb man sie nirgendwo sonst als nach Amerika gesteckt hätte. Als grobe musikalische Einordnung seien hier die US-Kollegen von ALL TIME LOW, CUTE IS WHAT WE AIM FOR und HEAD AUTOMATICA genannt. Denen steht die Truppe um den charismatischen Sänger Johnny in nichts nach. Wer sich den eingängigen Text- und Refrainpassagen erst einmal hingibt, läuft der Gefahr, sie über Wochen lang im Ohr zu behalten. Schon der Opener "Don't Mind" zielt gnadenlos auf die rechte Gehirnhälfte, die sich der gelungenen Verquickung aus sägendem Metal-Riff und emotionaler Pop-Power nicht entziehen kann. Hört man sich das Werk in seiner Gänze an, kommt man recht fix zu dem Schluss, dass THE NEW STORY weder einer der typischen The-Indie-Bands noch einer Punkband der langweiligen Sorte zugeordnet werden darf. Der erste Beweis findet sich schon auf dem dritten Song "It’s Over And Over". An einigen Stellen ist er latent von funkigen Elektro-Beats durchzogen, im nächsten Moment entfesselt sich ein tosendes Gewitter über ein widerspenstiges Mädchen, das einfach nicht wahrhaben will, dass es endgültig aus ist.
"Comfort" startet im magischen Slow-Motion-Modus, wird zunächst schneller, greift dann wieder rasch zur Zeitlupe, um nicht ins Leere zu laufen und unfreiwillig in den Abgrund zu stürzen. Mit Songs wie "Andrew Coin" oder "Just Today" - eine extrem geniale Tanznummer – kommt der Spaßfaktor keineswegs zu kurz, dennoch wissen die Jungs auch mit ernsthaften Themen umzugehen. Authentisch erzählen sie von den alltäglichen Problemen und kommen zu regelrecht weisen Schlüssen wie "We will have no future/ If we only want the best for ourselves". Auf der Downtempo-Nummer "Four Walls" zeigt sich der sonst so abgeklärt wirkende Sänger hilflos und offenbart sein Unverständnis gegenüber Menschen, die keine Ahnung haben, wie dunkel das Leben sein kann. Das dancefloor-taugliche "A Hundred Ways To Tell" lässt da ganz andere Töne sprechen und versetzt den Hörer in festliche Stimmung. Zwar wird es sich hier nicht um einen Heiratsantrag handeln, aber um eine Liebeserklärung allemal. Fest steht: Der Song wäre für einen Abschlussball nahezu perfekt und als wäre das nicht Grund genug zum Feiern, trumpft er noch mit einem meisterhaft klassischen Gitarrensolo a la GUNS 'N ROSES oder AEROSMITH auf. Vielleicht ist er direkt von einem dieser Künstler geklaut. Vielleicht besitzen THE NEW STORY aber auch einfach das Talent, immer wieder ein neues aufregendes Riff-Ass aus dem Ärmel zu ziehen oder soviel zügellose Energie wie auf "Not Afraid" freizusetzen. Was auch immer im globalen Musikbiz auf sie zukommen mag, ob sie den Rest Europas erobern oder nicht, Angst brauchen THE NEW STORY wirklich nicht zu haben. Immerhin wissen sie die Dreiminutenmarke nicht zu überschreiten, halten den Pathos in Grenzen und haben sowohl das Können als auch das Aussehen, um sich bei notorischen Liebhabern von PARAMORE, ANGELS & AIRWAVES oder MY CHEMICAL ROMANCE in die erste Liga zu spielen.
7.0 von 10 Punkten

music-scan.de
"The New Story", das Quintett aus Mailand, legt ziemlich genau zwei Jahre nach seinem Debüt mit seinem zweiten Album nach. "Different Ways" geht dabei aber gar nicht groß andere Wege als der Erstling. Die Jungs haben in den letzten 2 Jahren vielleicht ein wenig dazu gelernt, sind ihrem Stil aber treu geblieben. Und das heißt nach wie vor netter, leicht verdaulicher Melodic Punkrock mit englischen Texten und mehrstimmigem Gesang irgendwo zwischen SUM 41 und New Found Glory. Und das natürlich immer brav unter der 4 Minutengrenze. Hin und wieder wünscht man sich, die Songs etwas druckvoller, Spaß machen sie dennoch. Was auffällt ist, das die Platte durchweg perfekt arrangiert und produziert wurde. Das dürfte nicht zuletzt an der prominenten Unterstützung von Steve Lyon liegen, der bereits für Depeche Mode und The Cure an den Reglern saß. "Different Ways" ist zwar immer noch keine durchweg spannende Platte, eher vorhersehbar, aber sie erfüllt dadurch die Erwartungen und lässt den Hörer zufrieden zurück. Eingängige Texte und Melodien hat sie allemal zu bieten. Und dancefloor-taugliche ist sie noch dazu.

Westzeit (10/08)
Heißer geht es in Italien zu. Dort beschreiten THE NEW STORY "Different Ways", um Ami-Punk der Kategorie Greend Day/Blink 182 zu schönen Popmelodien umzumodeln. Im Ergebnis sind das 12 straighte-groovende, teils melancholische Tunes.



5Bugs
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The New Story
Different Ways
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