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Punkrock, anyone? Die BRAINLESS WANKERS teilen großzügig aus: Energiereicher, klischeefreier, ironiegespickter Punkrock mit Trompete und ohne szenepolizeikonforme Selbstkastration. Die 7 Berliner ( Olli - voc., Felix - git., Flo - b., Obi - dr., Calle - trump.#1, Tim - trump.#2 und Denis - dance) feuern mit ihren Songs musikalisch wie textlich Extraportionen „up-your-ass“-Spirit in die Menge, der sich Punkrock-Sympathisanten weder live in der Moshpit noch vor der heimischen Stereoanlage entziehen können. Für die akustische Aufbruchstimmung sorgen nicht zuletzt die direkten, eingängigen Melodien der Songs, die sich dem Hörer nachhaltig in die Hirnrinde bohren, ohne daß sie – da immer mit der nötigen Portion Rotzigkeit und Originalität kombiniert – den faden Geschmack der Einfältigkeit und Austauschbarkeit zurücklassen. Pop-Appeal und Punkrock-Rauheit gebären so bei den Wankers einen feist grinsenden Bastard, der außer Trompeten nichts gemein hat mit dem schalen Ska-Punk-Genre. Die Texte tragen den Überkreuzungs-Geist weiter, indem sie mit der Ansicht aufräumen, Punkrock könne nur entweder sinnentleert Spaß machen oder sich verkopft-elitär und weinerlich den Leiden unserer Zeit widmen. Die Berliner Combo setzt viel mehr darauf, mit einem Augenzwinkern für politische und soziale Realitäten zu sensibilisieren, Apathie und Manipulierbarkeit zu bekämpfen und dabei gleichzeitig die Ärsche der Zielgruppe zum Swingen zu bringen. Der „scheiß-auf-die-anderen-und-mach-Dein-eigenes-Ding“-Defintion von Punkrock folgend, die die Band seit ihren Gründungstagen lebt, gibt es deshalb auf den Konzerten und Tonträgern der BRAINLESS WANKERS im praktischen 3er Pack etwas für Bauch, Beine und Hirn. Enjoy!

Seit Anfang dieses Jahrtausends konnten sich die BRAINLESS WANKERS mithilfe ihres Debüt-Albums "Endorphin" (2000), der bei V2-Germany erschienenen Single "Holiday from Happiness" (2001) und des erfolgreichen Nachfolge-Albums "consider yourself rocked" (2004) fest in der Spitzengruppe der bundesdeutschen Punkrockliga etablieren.

Dazu trugen neben den überzeugenden Tonträgern auch die hohe Livepräsenz der Band mit div. eigenen Headliner-Touren und zahlreichen Supportshows für internationale Größen wie u.a. BAD RELIGION, MILLENCOLIN, MISFITS, LESS THAN JAKE und DONOTS, sowie unzählige Festival-Gigs (u.a. WITH FULL FORCE, BERLINOVA) in ganz Deutschland und den Nachbarstaaten bei. Verstärkend wirkten bundesweites Radio-Airplay (vom College-Radio bis zum öffentlich-rechtlichen Jugendsender), Video-Airplay u.a. auf NBC-Giga und schließlich auch die Punkrockmeets-Hip-Hop Kooperation mit dem kontroversen Berliner Rapper SIDO bei Stefan Raabs "Bundesvision-Songcontest" 2005 auf PRO7, die bei Szenepolizei und Mainstream gleichermaßen Staub aufwirbelte.
Ende 2006 erschien der dritte Longplayer der Band mit dem Titel „if everything else fails“, der den Ruf der Band als innovative Genre-Ausbrecher weiter festigte.

if everything else fails
release date: 24.11.2006

consider yourself rocked
release date: 05.04.2004

Endorphin
Re-release date: 05.04.2004

Size Matters
release date: 01.10.2003